Zuschauerbeirat und Wunschoper
sind alte Kamellen

Die Pressemitteilung der Grünen Gemeinderatsfraktion: Grüne schlagen weiteren Ausbau der Leitungsstruktur vor

Die GRÜNEN schlagen den weiteren Ausbau einer demokratischen Leitungsstruktur im Nationaltheater vor. Die neue Leitungsstruktur soll mehr Kreativität ermöglichen und der Anfang eines demokratischeren Theaterhauses sein. Zudem loben die Kulturpolitiker der GRÜNEN die Arbeit des Schnawwl und Projekte wie die Bürgerbühne als wegweisend für ein zukunftsfähiges kommunales Viersparten-Theaterhaus.

Die GRÜNEN im Gemeinderat sind der Überzeugung, dass ein Theater sich heute überlegen muss, wo es morgen steht und welche Zuschauerinnen und Zuschauer es morgen haben wird. Als Teil der Stadtgesellschaft gilt es, sich dahingehend zu öffnen und neue Wege zu gehen.

Gerhard Fontagnier und Miriam Caroli, die für die GRÜNE Gemeinderatsfraktion seit Jahren im Kulturausschuss arbeiten, präzisieren: “Bürgerinnen und Bürger an Kultur zu beteiligen geht anders als von der CDU gefordert. Ideen wie ein Zuschauerbeirat, der Einfluss auf das Programm des Theaters nehmen soll, wurden in der Vergangenheit schon häufiger aufgebracht – damals unter dem Namen Wunschoper”, so Miriam Caroli.

Gerhard Fontagnier fügt an: “Das sind alte Kamellen, die wenig überzeugen. Kunst zu machen bedeutet nicht mit einem Zuschauervoting à la Deutschland-sucht-den-Superstar das Verträglichste zu suchen. Theater zu machen heißt Neues ausprobieren, Fragen zu stellen, auch mal anzuecken und immer wieder Unangepasstes auf die Bühne zu bringen. Für diese künstlerischen Freiräume werden wir uns auch in der nächsten Legislatur einsetzen.”

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Über die Erklärung der Gemeinderatsfraktion hinaus ergänze ich gerne:
“Ein Theater muss sich heute überlegen, wo es morgen steht und welche Zuschauerinnen und Zuschauer es morgen haben wird. Als Teil der Stadtgesellschaft gilt es, sich dahingehend zu öffnen und neue Wege zu gehen”, so Dr. Angela Wendt, im Kreisvorstand als Sprecherin auch zuständig für Kulturpolitik.

19. März 2014 von Dr. Angela Wendt
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